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Villingen Schwenningen
Villingen-Schwenningen, Germany

CBR-Studie für Straßenentwurf in Villingen-Schwenningen

Der Untergrund in Villingen-Schwenningen wechselt auf wenigen hundert Metern zwischen verwittertem Muschelkalk am Westrand und den tonig-schluffigen Keuperböden, die die flacheren Beckenlagen um die Brigach prägen. Wer hier eine Erschließungsstraße oder einen Forstweg plant, braucht früh Klarheit über die Tragfähigkeit. Die CBR-Studie nach DIN EN 13286-47 liefert genau diesen Kennwert: das Verhältnis der Eindringwiderstände zum Referenzmaterial, gemessen in Prozent. In der Doppelstadt mit ihren rund 86.000 Einwohnern und einer aktiven Bauwirtschaft im Gewerbegebiet Nord haben wir schon etliche Proben aus frostempfindlichen Auelehmen untersucht. Der CBR-Wert entscheidet darüber, ob der anstehende Boden den Oberbau trägt oder ausgetauscht werden muss. Für gründungsrelevante Tiefenlagen kombinieren wir die Untersuchung regelmäßig mit einer SPT-Bohrung, um Schichtgrenzen und Lagerungsdichten zu erfassen, bevor der CBR-Zylinder gefüllt wird.

Ein CBR-Wert unter 5 % in den Keupermergeln von Villingen-Schwenningen bedeutet in den meisten Fällen: Bodenaustausch bis 60 cm Tiefe.

Arbeitsumfang in Villingen-Schwenningen

Ein aktuelles Projekt im Industriegebiet Salzgrube zeigte, wie stark der CBR-Wert selbst innerhalb eines Baufelds streuen kann. Auf halber Strecke zwischen dem alten Bahndamm und der Schwenninger Senke fanden wir CBR-Werte von 4 % im Oberboden und 18 % in der darunter anstehenden Kalksteinverwitterung. Die Proben wurden im verdichteten Zustand geprüft – mit dem modifizierten Proctor nach DIN 18127 als Vorversuch. Das Labor in Villingen-Schwenningen arbeitet mit einer kalibrierten 50-kN-Prüfpresse, die den Stempeldruck in 0,25-mm-Schritten aufzeichnet. So entsteht eine saubere Spannungs-Penetrationskurve, aus der sich CBR1 bei 2,5 mm und CBR2 bei 5,0 mm ablesen lassen. Gerade bei bindigen Böden mit Quelldruck ist der zweite Messpunkt oft ausschlaggebend. Wo die CBR-Studie einen Austausch empfiehlt, prüfen wir die Verdichtung später mit dem Plattendruckversuch auf dem Planum.
CBR-Studie für Straßenentwurf in Villingen-Schwenningen
CBR-Studie für Straßenentwurf in Villingen-Schwenningen
ParameterTypischer Wert
PrüfnormDIN EN 13286-47
Proctor-VorversuchModifiziert (DIN 18127)
Prüfpresse Kapazität50 kN, kalibriert
Penetrationsgeschwindigkeit1,27 mm/min
Messpunkte CBR2,5 mm und 5,0 mm
Probendurchmesser150 mm (CBR-Zylinder)
Übliche Prüfwassergehalteoptimal + 0,5–2 % für Quelldruck
Ergebnisdauer5 Werktage nach Probeeingang

Lokale geotechnische Bedingungen in Villingen-Schwenningen

Im Stadtteil Villingen steht man oft auf tragfähigem Muschelkalk mit CBR-Werten über 30 %. Nur zwei Kilometer weiter, im Schwenninger Moos, sinkt der Wert auf unter 3 % – der Boden ist setzungsempfindlich und kaum verdichtbar. Diese geologische Zweiteilung der Doppelstadt macht eine CBR-Studie unverzichtbar. Wer auf eine Untersuchung verzichtet, dimensioniert den frostsicheren Oberbau blind und riskiert Spurrillen nach dem ersten Winter. Im Keupergebiet mit seinen quellfähigen Tonmineralen kommt es zudem zu Wassereinlagerungen im Planum, die den CBR-Wert saisonal stark absenken. Die RStO 12 verlangt für Verformungsmodul und Tragfähigkeitsklassen klare Kennwerte – ein fehlender CBR-Nachweis kann Nachträge und Bauverzögerungen auslösen, die bei einem Erschließungsprojekt in Villingen-Schwenningen schnell sechsstellige Kosten verursachen.

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Anwendbare Normen: DIN EN 13286-47, DIN 18127 (Proctorversuch), RStO 12 (Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus), FGSV-Merkblatt 591

Unsere Leistungen

Die CBR-Studie in Villingen-Schwenningen deckt zwei zentrale Anforderungen des Straßenentwurfs ab:

CBR-Studie nach DIN EN 13286-47

Bestimmung des California Bearing Ratio im verdichteten Zustand. Inklusive modifiziertem Proctorversuch, Quelldruckmessung und detailliertem Prüfbericht mit Spannungs-Penetrationsdiagramm.

Tragfähigkeitsbewertung für Oberbau

Einstufung des Baugrunds nach RStO 12 auf Basis von CBR-Wert und Frostempfindlichkeitsklasse. Empfehlung zu Bodenaustausch, Kalkstabilisierung oder Geogitterbewehrung.

Fragen und Antworten

Wie lange dauert eine CBR-Studie in Villingen-Schwenningen vom Aushub bis zum Bericht?

Der Proctorversuch mit Verdichtung und Wasserzugabe benötigt zwei Tage, die CBR-Prüfung selbst läuft über vier Tage mit Quelldruckphase. Der Prüfbericht liegt am fünften Werktag nach Probeneingang vor. Bei dringenden Projekten im Gewerbegebiet Villingen-Schwenningen bieten wir einen Express-Zeitplan mit drei Werktagen an.

Was kostet eine CBR-Studie im Raum Villingen-Schwenningen?

Die Kosten für eine CBR-Studie mit modifiziertem Proctorversuch liegen zwischen €160 und €300, abhängig von Probenanzahl und ob eine Quelldruckmessung erforderlich ist. Bei bindigen Keuperböden empfehlen wir die Quelldruckmessung, die am oberen Ende des Rahmens liegt.

Reicht der CBR-Wert allein für die Dimensionierung einer Forststraße?

Der CBR-Wert ist ein zentraler Eingangsparameter, aber in Villingen-Schwenningen spielen Frostempfindlichkeitsklasse und Wassergehalt eine ebenso große Rolle. Besonders im Schwenninger Moos mit hohem organischen Anteil ergänzen wir die CBR-Studie durch eine Nasssiebung, um den Feinkornanteil < 0,063 mm nach DIN 18123 zu bestimmen.

Welche Probemenge wird für die CBR-Studie benötigt?

Für einen CBR-Versuch nach DIN EN 13286-47 brauchen wir etwa 30 kg gestörtes Material pro Untersuchungshorizont. Die Entnahme erfolgt idealerweise aus dem verdichteten Planumsbereich. Unser Team kann die Probenahme in Villingen-Schwenningen koordinieren oder Sie liefern das Material direkt ins Labor. Mehr Info.

Abdeckung in Villingen-Schwenningen